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descriptionFüße am Schwimmbecken
Sie vermehren sich, wenn das biologische Gleichgewicht der Haut nicht mehr stimmt: Haut- und Nagelpilz sind hartnäckig und müssen gewissenhaft behandelt werden.
descriptionFüße
In den Zehenzwischenräumen und überall dort, wo es warm und feucht ist, kann sich Fußpilz bilden. Der Pilz kann auch auf die Nägel übergehen.
descriptionFüße eincremen
Langfristige Behandlung ist wichtig: Auch wenn vom Pilz nichts mehr zu sehen ist, müssen die Medikamente weiter angewendet werden – um alle Sporen zu vernichten.
descriptionNagellack
Die Behandlung von Nagelpilz braucht Sorgfalt und Ausdauer. Medizinische Lacke merzen ihn oft radikal aus – müssen aber meist über Monate angewendet werden.
descriptionFüße in der Badewanne
Damit der Pilz nicht erneut auftritt, sollten Sie auf bestimmte Dinge achten – sorgfältige Hygiene und das Vermeiden von Feuchtigkeit sind das Wichtigste.
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Haut- und Nagelpilz – unerwünscht, aber anhänglich

Pilzerkrankungen der Haut, Haare und Nägel (Mykosen) werden im Wesentlichen durch drei verschiedene Auslöser verursacht: Fadenpilze (Dermatophyten), Schimmelpilze und Hefen. Pilze breiten sich aus, wenn für sie günstige Umgebungsbedingungen herrschen (Wärme, Feuchtigkeitsstau) oder die Körperabwehr durch Krankheiten wie Diabetes mellitus, Medikamenteneinnahme, Durchblutungsstörungen etc. geschwächt ist.

Ursachen für Pilzinfektionen

Für die meisten Pilzinfektionen an Füßen und Nägeln sind Dermatophyten verantwortlich. Die Pilzsporen können durch direkten Hautkontakt weitergegeben werden. Häufiger werden sie jedoch durch Hautschüppchen auf Handtüchern, Badematten, Teppichen, Fußböden, in Duschräumen oder an Nagelscheren übertragen. Nicht jeder Kontakt mit Pilzen führt zu einer Infektion.

Außerdem findet man bei jedem gesunden Menschen immer eine bestimmte Anzahl von Pilzen auf Haut und Schleimhäuten. Dort leben auch Bakterien, die dazu beitragen, den natürlichen pH-Wert („Säurewert“) der Haut aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass sich die Pilze nicht ausbreiten können. Fachleute sprechen vom biologischen Gleichgewicht. Wird dieses gestört, kann es zu einer Überwucherung durch Pilze und damit zu einer Infektion kommen.

Das biologische Gleichgewicht der Haut kann durch viele Faktoren aus der Balance geraten. Falsche oder unzureichende Hautpflege, Störungen im Hautstoffwechsel, Durchblutungsstörungen, UV-Strahlung, Chemikalien oder sonstige negative Umwelteinflüsse können die Haut empfindlich und angreifbar für Pilze machen. Kleine Hautverletzungen, ein geschwächtes Immunsystem (zum Beispiel bei Diabetikern) sowie starke Schweißbildung erhöhen ebenfalls das Infektionsrisiko. Füße in Gummistiefeln schwitzen beispielsweise stark. Die Haut quillt dann auf und wird empfindlich gegenüber fremden Keimen. In engen Zehenzwischenräumen sammelt sich besonders leicht Feuchtigkeit an. Pilze finden hier in feuchtwarmer Umgebung ideale Wachstumsbedingungen.
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Dermatophyt unter dem Mikroskop
© Joe Mills/GNUFreeDocumentationLicense
Fadenpilze (Dermatophyten) verursachen die meisten Pilzinfektionen an Haut und Nägeln. Sie können durch direkten Hautkontakt oder über verlorene Hautschüppchen übertragen werden.
Füße auf dem Badteppich
© Shutterstock
Badematten, Handtücher oder Fußböden sind die häufigsten Übertragungsherde für Pilzsporen. Allerdings führt nicht jeder Kontakt mit Pilzen zu einer Infektion.